Wanderungen

 

Auf schmalen Pfaden unterwegs
Auf schmalen Pfaden unterwegs


Neben den nachfolgenden Wandertouren sind auch frei planbare Streckenverläufe und Inhalte möglich. Sie können sich mit Ihren Wünschen/Vorstellungen jederzeit an mich wenden (s. Kontakt).

 

Leininger Burgenweg 

 Er verbindet die Stammburg der Leininger Grafen in Altleiningen mit den Burgen Neuleiningen und Battenberg. Der Weg führt durch idyllische Dörfer, vorbei an versteckten Felsformationen, gewährt herrliche Ausblicke und hält Geschichte und Geschichten bereit, die zu entdecken sich lohnen; Geschichten von mordlustigen Rittern, sittenlosen Mönchen oder eifersüchtigen Förstern beispielsweise. Geniessen Sie auch die Waldeinsamkeit und natürliche Stille an einem der zahlreichen Rastplätze.                                                                  

Der insgesamt etwas über 22 km lange Weg kann auch auf zwei Teilstrecken von jeweils 13 – 14 km Länge begangen werden. Beide Teilstrecken sind ebenfalls Rundkurse und führen somit an den Ausgangspunkt zurück.
Ebenso können auch von Ihnen gewünschte Wegeabschnitte begangen werde, wie z.B. von Altleiningen über den Kupferberg nach Battenberg, oder von Neuleiningen über Battenberg nach Altleiningen.
Eine Einkehr ist in die Gaststätten der jeweiligen Orte möglich.

 

Burg Altleiningen, ruinöser Südteil
Burg Altleiningen; Blick auf den ruinösen Südteil
Blick auf Neuleiningen
Neuleiningen; von Battenberg aus gesehen

 

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Leininger Klosterweg

Der Leininger Klosterweg verbindet als Rundweg die Stätten der ehemaligen Augustinerklöster Höningen und Hertlingshausen. Beide Klöster wurden im 12. Jh. von den Leininger Grafen begründet. Während vom Kloster in Hertlingshausen keinerlei Überreste mehr sichtbar sind, lassen in Höningen die noch vohandenen Ruinenteile und Torbögen die Größe und Bedeutung des untergegangenen Klosters erahnen.         

Auf der Wanderung begegnet man weiteren Relikten der klösterlichen Blütezeit. Der Neuhof wurde im ausgehenden 13. Jh. von den Höninger Mönchen errichtet; dazu kam im 15. Jh. die Neumühle am Eckbach. Von dieser Mühle ist allerdings nichts mehr zu sehen. Am Leuchtenberg trifft man auf den Schlüsselstein, einer der wenigen noch vohandenen Grenzsteine, durch die das zum Höninger Kloster gehörende Wald- und Feldgebiet gekennzeichnet war. Der (Petrus-)Schlüssel markiert als geistliches Symbol den Besitzanspruch des Klosters.

Der Leininger Klosterweg “ist sehr abwechslungsreich mit schönen Wiesentälern und ansprechenden Waldabschnitten. Der hohe Naturweganteil macht das Wandern zu einem Genuss.” (Wanderinstitut Marburg)            

 

Jakobskirche (links) und Fassade der Klosterkirche
Jakobskirche (links) und Fassade der Klosterkirche Höningen

 

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Höninger Klosterwege

Rund um das Dorf Höningen, entstanden aus den Ruinen des ehemaligen Augustinerklosters, können Sie unterschiedliche Zeugnisse finden, die eng mit der Geschichte des Klosters verbunden sind. Auf diesem etwa 10 km langen Rundweg besuchen Sie die Stätte eines untergegangenen Dorfes, an dessen Schicksal das Kloster nicht unbeteiligt war. Auch gehörten zum Kloster eine Mühle und ein landwirtschaftlicher Hof, auf dem heute ein biologisch-dynamisch wirtschaftender Betrieb arbeitet. Hier haben Sie Gelegenheit, sich mit einer deftigen Brotzeit für den weiteren Weg zu stärken.

In Höningen befindet sich mit der St. Jakobskirche eines der ältesten romanischen Bauwerke (12./13. Jh.) im pfälzischen Raum. Bei Interesse ist eine Besichtigung möglich; im Innern befinden sich u.a. restaurierte Wandmalereien aus dem frühen 14. und 15. Jahrhundert.                                 Einkehr in Höningen in den Gaststätten “Zum Jagdschloß” (Ruhetag: Di.) oder “Klosterschänke” (Ruhetage: Mo. und Do.).


 

Inneres Klostertor
Inneres Klostertor

 

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Dem Mittelalter auf der Spur

Wie stellten sich im Mittelalter die Herrschaftsverhältnisse in dieser Region dar? Wer außer den Grafen und Klosterbrüdern war hier im Besitz von Land und Wald? Welche Zeugnisse aus dieser Zeit sind heute noch auffindbar, abgesehen von Burg und Kloster?     Diese etwa 10 km lange Wanderung führt uns zu alten Grenzsteinen, vermittelt die Bedeutung des Waldes in alten Zeiten und lässt uns in einem kleinen mittelalterlichen Steinbruch der Arbeit des Steinmetzes nachspüren.

Einkehr in Höningen möglich (wie bei Höninger Klosterwege )       


 

Buckelquader mit Randschlag aus einem mittelalterlichen Steinbruch  (verm. 13. Jh.)
Buckelquader mit Randschlag aus einem mittelalterlichen Steinbruch (verm. 13. Jh.)

 

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Ganerben-Wanderweg

Der Ganerbschaftswald war Bestandteil des Limburg-Dürkheimer Waldes, der bei der Gründung des Klosters Limburg im Jahre 1030 durch Kaiser Konrad II dem Kloster geschenkt worden war. Die Ganerben hatten nur Holz- und Weiderechte; das Jagdrecht blieb dem Grundherrn, bzw. dem Landesherrn vorbehalten. Das Gebiet, auf dem der Ganerben-Wanderweg verläuft, gehörte zur sog. “Großen Ganerbschaft”, zu der die Orte Freinsheim, Weisenheim am Sand, Kallstadt, Leistadt und Herxheim am Berg gehörten.                                                                                                                    Entlang des Weges stösst man auf Grenzmarkierungen, die zu damaliger Zeit von großer Bedeutung waren, wie z.B. der “Krummholzerstuhloder die “Suppenschüssel”. Aussichten in die Rheinebene oder den Pfälzerwald erhält man vom Bismarckturm oder dem Heidenfels, einem mystischen Ort, der in grauer Vorzeit zu kultischen Zwecken gedient haben soll. Hier befindet sich auch eine Grotte. Das einzige Hochmoor im Pfälzerwald liegt in der Umgebung des Ungeheursees mit seltenen Pflanzenarten. Weitere interessante Stationen sind das “Kanapee” (hier soll ein Einsiedler gelebt haben), die “Teufelsbank”, die “Teufelsmauer” und der Geiersbrunnen.

                                                                                                                                                                                                            Dieser Rundweg hat eine Länge von ca. 12 km.

Einkehrmöglichkeiten finden sich im ehemaligen Forsthaus “Lindemannsruhe” (Mi. – So. von 11 bis 20 Uhr) und in der Hütte des PWV am Ungeheuersee (So. und Feiertag von April-November 10 bis 18 Uhr; von Mai bis Oktober Mi. von 12 bis 18 Uhr)

 

Am Ungeheuersee
Am Ungeheuersee

Auf den Pfaden der Leininger Grafen